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14:30-14:50 Uhr - Workshop 7

Erkundung der Potenziale für die Tiefengeothermie am Standort des Kraftwerkes Weisweiler der RWE Power AG

Thomas Oswald1, Martin Salamon2, Frank Strozyk3

1RWE Power AG, Köln; 2Geologischer Dienst, NRW; 3Fraunhofer Institut f. Energieinfrastrukturen und Geothermie, Aachen

Im Rahmen des EU (Interreg NWE) geförderten Projektes „DGE-Roll out NWE“ werden die grundsätzlichen, geologischen Nutzungspotenziale für Tiefengeothermie in den Niederlanden, Belgien, NE-Frankreich sowie im Westen und Südwesten Deutschlands untersucht. Darüber hinaus soll an verschiedenen Pilotstandorten die geothermische Nutzung exemplarisch entwickelt, überprüft oder verbessert werden. Ein Standort ist das derzeit noch mit Braunkohle befeuerte Kraftwerk in Weisweiler der RWE Power AG. Für diesen Standort werden die geologischen Untergrundverhältnisse auf das Wärmenutzungspotenzial erkundet. Zielhorizonte an diesem Standort sind die Karbonate des Devons und Karbons, die auf Grund ihrer aus Aufschlüssen im Umland bekannten Paläo-Verkarstung natürliche Wegsamkeiten für hydrothermale und geothermisch nutzbare Wässer aufweisen könnten, und am Standort in Tiefen bis ca. 2.000-4.000 m und mehr vorkommen sollten. Dazu wurden die verfügbaren geologischen Untergrunddaten vom Geol. Dienst NRW ausgewertet und in ein 3D-Untergrundmodell integriert. Mit dem Fraunhofer Institut für Energieinfrastrukturen und Geothermie soll über das Projekt hinaus am Standort Weisweiler ein Reallabor für Tiefengeothermie exemplarisch entwickelt werden. Auf der Grundlage der Ergebnisse des Projekts „DGE-Roll out“ wird eine seismische Erkundung geplant, deren Ergebnisse wiederum zur Machbarkeit und Planung von tieferen Explorationsbohrungen genutzt werden sollen. Im nächsten Schritt soll eine für ein geothermisches Kraftwerk erforderliche Produktionsdublette errichtet werden. Mit dieser Dublette soll in einem hydrothermalen Kreislauf die Energie aus dem heißen Tiefenwasser der Karbonate gewonnen werden, um künftig bzw. nach dem Ende der Braunkohlenverstromung zur Fernwärmeversorgung der Stadt Aachen beizutragen. Begleitend zu den Explorationsarbeiten und der späteren Nutzung der Tiefengeothermie werden engmaschige Messnetze zur Überwachung möglicher Geo-Risiken eingerichtet.

Präsentation (PDF)

Langfassung (PDF)

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