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11:00-11:20 Uhr - Workshop 2/1

Bauteilaktivierung in der Sanierung – Potential für oberflächennahe Geothermie

Leeb, Markus; Bayer, Michael; Reiter, Thomas

Fachhochschule Salzburg GmbH, Österreich

Die Sanierungsquote in Österreich liegt noch immer bei ca. einem Prozent und sollte gesteigert werden um die Klimaziele zu erreichen. Der Fokus ist weiterhin auf den Neubau gerichtet. Um die Sanierungsrate zu erhöhen, müssen Lösungen für die bestehenden Gebäude gefunden werden. Viele nationale und internationale Forschungsprojekte beschäftigen sich mit dem Thema und suchen Antworten für die Fragestellungen die der Gebäudebestand aufwirft. In der Vorfertigung bzw. im Holzbau liegt ein hohes Potential für umfassende und individuelle Gesamtsanierungslösungen.

Das Ziel ist es kostengünstige, meist multifunktionale Fassaden zu entwickeln und zu implementieren. Am Beispiel vom Forschungsprojekt „Smart City Hallein - Wohnen findet Stadt!“ wird gezeigt, welche Chancen bestehen und welchen Mehrwert eine Neuentwicklung im Bestand hinsichtlich Energieeffizienz, Wohnraumschaffung, Freiraumentwicklung und Schallschutz aufweist. Durch Nachverdichtung und Sanierung wurde für das Quartier eine zukunftsfähige Lösung gefunden.

Die Energieeffizienz und die Gebrauchstauglichkeit der Fassade in Hallein werden einem mehrjährigen Monitoring unterzogen. Das Monitoring begleitet auch das Facility Management bei der Einregulierung und beim schnellen Eruieren der Ursachen bei auftretenden Ausfällen der Anlage.

Durch die Anwendung der Bauteilaktivierung wäre ein hochenergieeffizienter Einsatz von Wärmepumpen möglich,da niedrige Vorlauftemperaturen im Heizfall und hohe Vorlauftemperaturen im Kühlfall angewandt werden. Dadurch ergibt sich ein hohes Potential in der Kombination von kalten Nahwärmenetzen für die Konditionierung von sanierten bauteilaktivierten Gebäuden im Kühlfall und im Heizfall.

Präsentation (PDF)

 

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