Wärmewende in der Euregio – Projekte der FH Münster auf dem Weg zu einer nachhaltigen Wärmeversorgung

Wärmewende in der Euregio – Projekte der FH Münster auf dem Weg zu einer nachhaltigen Wärmeversorgung

Simon Nießen

FH Münster, Deutschland

Gemeinsam mit Partnern aus Industrie, Politik und Forschung leitet die FH Münster seit Jahren Forschungsprojekte im Bereich der nachhaltigen Wärmeversorgung.

Im inzwischen erfolgreich abgeschlossenen Projekt „WiEfm – Wärme in der Euregio fokussieren und modernisieren“ trug die FH Münster gemeinsam mit Forschungs- und Netzwerkeinrichtungen sowie mit Wirtschaftsförderungsgesellschaften verschiedener Kreise in Nordrhein-Westfalen durch Informations- und Unterstützungsmaßnahmen zur Untersuchung und Errichtung diverser Wärmenetze in der Euregio bei. Die Projektregion, die das Münsterland sowie die niederländischen Provinzen Overijssel und Gelderland umfasste, profitierte vom Projekt insbesondere durch die vom Projektkonsortium organisierten und durchgeführten Zukunftswerkstätten und Expertenworkshops und das entwickelte Wärme-HotSpot-Tool – einer online verfügbaren Karte, die zeigt, in welchen Gebieten hohe Wärmebedarfsdichten vorkommen und sich die Errichtung von Wärmenetzen daher anbietet.

Im Rahmen von WiEfm wurde darüber hinaus die Untersuchung von Wärmenetzen in Form von Machbarkeitsstudien gefördert. Für die Durchführung der Studien vergab das Projektkonsortium insgesamt 32 Wärmegutscheine an deutsche und niederländische Gemeinden oder Wärme-Initiativen.

Aufgrund der hohen Nachfrage wurde das Konzept der Wärmegutscheine nach Abschluss von WiEfm im Projektnachfolger „Taskforce Wärmewende“ übernommen. Das deutsch-niederländische Projektkonsortium wurde hier um Ingenieurbüros und Experten für Geoinformationssysteme (GIS) erweitert, um so neue Technologien im Bereich der nachhaltigen Wärmeversorgung untersuchen und evaluieren zu können und das Wissen hierüber zu verbreiten.

Neben der Förderung von Machbarkeitsstudien mittels Wärmegutscheinen, geht es der Task Force Wärmewende also darum, Alternativen zur herkömmlichen Wärmeversorgung anzubieten und für interessierte BürgerInnen und kommunale EntscheidungsträgerInnen erfahrbar zu machen. Hierfür werden die Ergebnisse des durchgeführten Technik-Checks in einem digitalen Showroom veröffentlicht. Mit Methoden der Virtual und Augmented Reality sollen Wärmenetze und Heizzentralen darüber hinaus bereits in der Planungsphase vor Ort dargestellt werden können und so die Akzeptanz für die baulichen Maßnahmen erhöht werden.

Die Task Force Wärmewende versteht sich ausdrücklich als direkter Ansprechpartner für alle, die Fragen zur Errichtung von Wärmenetzen und zur Umstellung auf nachhaltigere Heizsysteme haben.

Der eingereichte Vortrag illustriert die Arbeiten der FH Münster im Bereich der Wärmewende anhand eines Beispiels aus der Praxis.

Präsentation hier

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